Nationalpark Timanfaya, Lanzarote, Spanien

Eine surreale, marsähnliche Landschaft aus Kratern und Lavafeldern auf Lanzarote, wo Vulkane, die aus Eruptionen des 18. Jahrhunderts entstanden sind, noch immer knapp unter der Oberfläche glimmen.

Nationalpark Timanfaya, Lanzarote, Spanien

Der Nationalpark Timanfaya ist die außergewöhnlichste Sehenswürdigkeit auf der Kanarischen Insel Lanzarote – eine weitläufige, außerirdisch anmutende Landschaft aus Kratern, Schlackenkegeln und erstarrten Lavaströmen, die eher der Marsoberfläche ähnelt als irgendeinem Ort auf der Erde. Er entstand durch eine Reihe heftiger Vulkanausbrüche zwischen 1730 und 1736, die ein Viertel der Insel unter Lava und Asche begruben, sowie durch einen weiteren Ausbruch im Jahr 1824. Fast drei Jahrhunderte später ist der Boden hier immer noch heiß: Die Vulkane sind eher ruhend als erloschen, und die Restwärme nahe der Oberfläche wird den Besuchern auf eindrucksvolle Weise vor Augen geführt. Seit 1974 als Nationalpark geschützt, gehören die “Feuerberge” (Montañas del Fuego) zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Kanarischen Inseln.

Was es zu sehen gibt

Im Mittelpunkt des Besuchs steht der „Islote de Hilario“, eine Anhöhe im Herzen des Parks, wo die Führer eindrucksvolle Vorführungen der unterirdischen Hitze veranstalten: Trockenes Reisig, das in eine flache Grube gesteckt wird, geht innerhalb von Sekunden in Flammen auf, und Wasser, das in ein Bohrloch gegossen wird, schießt wenige Augenblicke später als tosender Dampfgeysir wieder heraus. Hier befindet sich auch das Restaurant „El Diablo“, das vom lanzaroteischen Künstler César Manrique entworfen wurde und in dem Speisen über einer riesigen Grube unter Nutzung der natürlichen, aus dem Untergrund aufsteigenden vulkanischen Hitze gegrillt werden. Da das Gelände so empfindlich ist, darf man nicht frei umherwandern; stattdessen ist im Eintrittspreis die „Ruta de los Volcanes“ enthalten, eine etwa 40-minütige Busrundfahrt, die sich auf einer schmalen Straße durch die spektakulärsten Krater und Lavafelder schlängelt und von einer Audioführung begleitet wird. Direkt außerhalb des Parks, am „Echadero de los Camellos“, kann man außerdem einen kurzen, unvergesslichen Kamelritt über die Vulkanhänge unternehmen.

Anreise und praktische Informationen

Timanfaya liegt im Südwesten von Lanzarote, in den Gemeinden Yaiza und Tinajo, und ist von den wichtigsten Ferienorten der Insel aus mit dem Auto in etwa 20 bis 30 Minuten zu erreichen. Da es keine öffentliche Busverbindung zum Parkeingang gibt, fahren die meisten Individualreisenden mit dem Auto; organisierte Busausflüge von den Ferienorten aus sind die wichtigste Alternative. Bei der Ankunft stellen Sie sich am Eingang in die Warteschlange und schließen sich der Bustour zu den Vulkanen an. Es lohnt sich daher, früh da zu sein, da der Parkplatz und die Touren in der Hochsaison schnell voll sein können und es zu Wartezeiten kommen kann. Der Eintritt wird pro Erwachsenem berechnet und beinhaltet die Busrundfahrt; Kamelritte und das Restaurant sind separat zu bezahlen. Planen Sie für den Besuch ein paar Stunden ein, bringen Sie Sonnenschutz und Wasser mit und beachten Sie, dass zum Schutz der Landschaft die Wanderwege innerhalb des Parks begrenzt sind und im Voraus mit der Parkverwaltung abgesprochen werden müssen.

Wetter am Standort: Nationalpark Timanfaya, Lanzarote, Spanien

20° Teilweise bewölkt, gefühlt 20°
  • Heute 19°…23°
  • Wind 23 km/h NO
  • Kein Niederschlag jetzt
Montag 18°…24° ☔ 5%
Dienstag 16°…24° ☔ 0%
Mittwoch 18°…24° ☔ 13%

Durchschnitt pro Monat

Januar 13°…19° 28 Tage 3 Tage
Februar 13°…19° 24 Tage 5 Tage
März 14°…20° 26 Tage 4 Tage
April 15°…21° 27 Tage 3 Tage
Mai 16°…22° 29 Tage 2 Tage
Juni 17°…23° 29 Tage 1 Tag
Juli 19°…24° 30 Tage 0 Tage
August 20°…25° 30 Tage 1 Tag
September 19°…25° 29 Tage 1 Tag
Oktober 19°…25° 28 Tage 3 Tage
November 17°…22° 27 Tage 3 Tage
Dezember 15°…20° 28 Tage 3 Tage

Monatliche Durchschnittswerte und Trockentage (ohne messbaren Regen) aus ERA5, letzte 10 Jahre.

Was Besucher der letzten Zeit sagen

ReisebewertungenZusammenfassung der jüngsten ReisebewertungenÜberwiegend positiv

In aktuellen Bewertungen aus dem Jahr 2026 loben Besucher durchweg Timanfayas überirdische, marsähnliche Vulkanlandschaft, wobei viele die Feuerberge als überwältigend und mondgleich beschreiben. Die kommentierte Bustour entlang der Ruta de los Volcanes durch die Lavafelder ist ein Höhepunkt, ebenso die geothermischen Vorführungen am Besucherzentrum — Mitarbeiter gießen Wasser in ein Bohrloch, um einen Dampfgeysir auszulösen, und entzünden Reisig durch die Bodenhitze — sowie das Restaurant El Diablo, das Speisen über Vulkanhitze in einem von César Manrique gestalteten Ambiente grillt. Wiederkehrende Tipps: vor etwa 9:15 Uhr kommen, um den Schlangen zuvorzukommen, im Voraus online buchen (inzwischen faktisch Pflicht), sich für die beste Aussicht auf die rechte Seite des Busses setzen und insgesamt ein bis zwei Stunden einplanen. Die Hauptkritik sind lange Autoschlangen bei der Einfahrt (zu Stoßzeiten bis zu zwei Stunden gemeldet), dass man während des rund 40-minütigen Rundkurses nicht aus dem Bus aussteigen kann, ein Eintritt von rund 17–30 €, den manche für die Zeit als happig empfinden, begrenzte Audioguide-Sprachen und Vorführungen, die gehetzt wirken können. Insgesamt ist die Stimmung positiv (etwa 4,5/5 und die bestbewertete Attraktion der Insel): Die außergewöhnliche Landschaft überwiegt für die meisten Besucher die organisatorischen Ärgernisse.

Übersicht erstellt im September 2026KI-generierte Übersicht basierend auf den neuesten öffentlichen Reisebewertungen

Bewertungen von dotonmap-Reisenden

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