13/03/2024
Das Rote Rathaus (offiziell Berliner Rathaus) ist der Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters und des Senats, der Regierung des Stadtstaats. Es steht in Mitte zwischen Alexanderplatz und Nikolaiviertel und wurde 1861–1869 nach Plänen von Hermann Friedrich Waesemann im Stil der italienischen Renaissance errichtet – nach dem Vorbild des Altstädter Rathauses in Thorn (Toruń) und mit einem 74 m hohen Uhrturm. Seinen Namen verdankt es den roten Klinkerziegeln der Fassade. Um das erste Obergeschoss läuft die „Steinerne Chronik“, ein Fries aus 36 Terrakotta-Reliefs mit Szenen aus der Geschichte Berlins.
Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde das Gebäude 1951–1956 wiederaufgebaut und war danach das Rathaus Ost-Berlins, während West-Berlin vom Rathaus Schöneberg aus regiert wurde. Am 1. Oktober 1991 zog die Verwaltung des wiedervereinigten Berlins ein. Werktags können Besucher die wichtigsten Säle und die dort gezeigten Ausstellungen besichtigen; vor dem Gebäude steht der Neptunbrunnen.
Wichtige Punkte:
- Erbaut: 1861–1869, Architekt Hermann Friedrich Waesemann.
- Besichtigung: Montag bis Freitag 9:00–18:00 Uhr (außer an Feiertagen), Eintritt frei; wegen offizieller Termine kann es kurzfristig geschlossen sein.
- Anfahrt: U5 bis Rotes Rathaus oder S- und U-Bahn bis Alexanderplatz.
- In der Nähe: Neptunbrunnen, Marienkirche, Fernsehturm, Nikolaiviertel.









Wetter am Standort: Rotes Rathaus, Berlin, Deutschland
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Durchschnitt pro Monat
Monatliche Durchschnittswerte und Trockentage (ohne messbaren Regen) aus ERA5, letzte 10 Jahre.



